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“Ship Fever” – Eine Erzählung.

(c) mossolainen nikolai, Shutterstock

Die Story von Andrea Barrett beschreibt Ereignisse aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist doch unglaublich aktuell.

Zwischen 1845 und 1849 fand in Irland das statt, was später als The Great Famine, der Große Hunger, Eingang in die Geschichtsbücher fand. Missernten und die Kartoffelfäule führten dazu, dass mehr als 1,5 Millionen Menschen in Irland starben.

Weitere 1,3 Millionen verließen das Land alleine in Richtung der Vereinigten Staaten.

Die gerade bei Ernst Klett Sprachen erschienene Story von Andrea Barrett beschäftigt sich mit diesen Flüchtlingen und den so genannten Coffin Ships, heillos überladenen Schiffen, die die Emigranten in die USA bringen sollten. Vielfach brach auf den Schiffen Typhus aus – das Ship Fever. Die Flüchtenden wurden nach Kanada umgeleitet, wo viele von ihnen in Quarantäne gehalten wurden und am Fieber starben. Auf den Schiffen oder der Grosse Isle, der Großen Insel vor Quebec. Nur wenige überlebten Flucht und Typhus.

Dies ist der Plot, vor dessen Hintergrund die Geschichte von Susannah, ihrer Jugendliebe Lauchlin und der Geflüchteten Nora, die dieser vor dem Tod rettet, erzählt wird. Eine packende und sehr aktuelle Geschichte, die von Liebe in Zeiten von Seuchen, Hunger und Armut erzählt und vor dem Hintergrund der Corona-Krise sicher auch viele Schülerinnen und Schüler interessieren wird. Die Lektüre kann einen Anlass bieten, die Erlebnisse in Lockdown und Quarantäne aufzuarbeiten.

Einen Webcast zum Einsatz der Lektüre im Unterricht finden Sie bei YouTube.

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Andrea Barrett
Ship Fever
121 Seiten
ISBN 978-3-12-577637-1

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