Eine Lektüre, die die beiden wesentlichen Fertigkeiten des Sprachenlernens Lesen und Hören miteinander verbindet? Das leisten die Lektüren der Reihe „Lese-Hör-Krimi“. Jede der Lektüren spielt in einer Stadt im deutschsprachigen Raum, und wer der spannenden Geschichte folgen will, muss den Krimi lesen und hören. Innerhalb der Lektüre gibt es im Wechsel mit dem Textteil Bilder, die auf Audioelemente hinweisen, die auf allango zu finden sind. Dem roten Faden des Krimis kann man nur mit Lesen und Hören folgen und somit sind sowohl Lese- als auch Hörverständnis gefordert.
Wie sind die Lese-Hör-Krimis aufgebaut?
Die Krimis sind angesiedelt auf der Niveaustufe A2/B1 und umfassen jeweils 48 Seiten. Zum besseren Textverständnis gibt es Fußnoten mit Worterklärungen und markierte Wörter im Text verweisen auf ein separates digitales Bildwörterbuch. Die Kapitel setzen sich aus mehreren kurzen Kapiteln zusammen an deren Ende jeweils eine Textverständniskontrolle – das „Protokoll“ – steht. Die Übungen, die dort zu bewältigen sind, variieren und decken unterschiedliche Fähigkeiten ab. Auch sie können nur gelöst werden, wenn die Informationen aus den Lese- und den Hörtexten zusammengetragen werden. Es müssen u.a.
- Sätze verbunden,
- Antworten zugeordnet,
- Quizfragen beantwortet,
- Lückentexte ergänzt,
- Gitterrätsel gelöst
- und Sätze in die richtige Reihenfolge gebracht werden.
Landeskunde spannend verpackt
Die Protagonisten der Krimis sind ältere Jugendliche oder junge Erwachsene, was eine gute Identifikationsbasis bildet. In den Lektüren erleben die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht nur eine spannende Geschichte, sondern erfahren fast nebenbei Interessantes zur jeweiligen Stadt sowie deren Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten. In der Lektüre über Heidelberg beispielsweise sind dies das Schloss mit dem Apothekenmuseum, die Alte Universität, die Bergbahn, die Altstadt oder der Studentenkarzer.
Wo die Krimis im Unterricht eingesetzt werden können.
Die Krimis können an den unterschiedlichsten Stellen im Unterricht verortet werden, abhängig vom Ziel, das erreicht werden soll:
- Als gemeinsame Klassenlektüre
- Zur Differenzierung für schnellere Schülerinnen und Schüler
- In freien Lesezeiten
- Als Lektüre für die Ferien
Die Lese-Hör-Krimis als Ausgangspunkt für vertiefende Arbeit und Transfer
Bisher sind folgende Titel erschienen:
Die Stadt, in der Ihre Schülerinnen und Schüler leben, ist nicht dabei? – Kein Problem. Bieten sich die Krimis für einen Transfer doch geradezu an. Ausgehend von einem beliebigen Krimi der Reihe, können die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Buch zu der Stadt, in der sie leben, gestalten. Dabei können gleichzeitig die beiden Fertigkeiten Sprechen und Schreiben ergänzend mit einbezogen werden.
Für ein solches Projekt eignet sich arbeitsteilige Gruppenarbeit hervorragend. Dabei kann sowohl qualitativ als auch quantitativ differenziert werden.
Gestaltet werden kann der Krimi beispielsweise mit Bookcreator. Folgende Aufgaben können in Gruppen bearbeitet werden und bieten sowohl Sprech- als auch Schreibanlässe:
- Informationen zur Stadt sammeln, ordnen und notieren
- Einen Steckbrief zur Stadt erstellen
- Sätze zum Thema „Meine Lieblingsplätze“ erstellen und vortragen
- Fotos von wichtigen Orten oder Sehenswürdigkeiten anfertigen
- Sätze zu Sehenswürdigkeiten formulieren
- Audiodateien zu Sehenswürdigkeiten aufnehmen
- Selbst einen kurzen Krimi schreiben
- Kurze Dialoge entwickeln und einsprechen
- Kurze Lückentexte als Kontrolle schreiben
- Quiz gestalten z.B. als Multiple Choice, wahr-oder-falsch-Aussagen, mit Bildern von Sehenswürdigkeiten oder Sätzen, die in eine Reihenfolge gebracht werden müssen. Hierfür eignet sich beispielsweise die Quiz-App Kahoot! besonders gut.
- Stadtrallye vorbereiten
- Eine Mindmap oder Vokabelliste zum Thema „In der Stadt“ erstellen
Weitere Informationen finden Sie hier: Lese-Hör-Krimi


