Allgemein, Englisch, Französisch, Italienisch, Literatur im Unterricht, Spanisch

Battle of the Books – wie man die Begeisterung für fremdsprachige Bücher wieder weckt

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Von Elise Kluge, Lisa Mainardy, Tristan Schultz und Stefan fenzl

Die fortschreitende Globalisierung führt dazu, dass unser alltäglicher Sprachgebrauch immer stärker von der englischen Sprache beeinflusst wird. Schon bei Jüngeren hört man immer öfter Begriffe wie cancel culture, shitstorm, gendern, red flag oder ghosten. Diese stehen oft in Verbindung mit Themen, wie LGBTQ+, aktuellen politischen Krisen, Rassismus, Sexismus oder mentalem Wohlbefinden.

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Vermittlung von Lesekompetenz – Zwei Lesereihen von Ernst Klett Sprachen unterstützen dabei

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von Michaela Strobel

Unzureichende Lesekompetenz

Die kürzlich erschienene PISA-Sonderauswertung – „Lesen im 21. Jahrhundert“ hat wieder einmal bestätigt, dass es um die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern in Deutschland noch lange nicht optimal bestellt ist. Schwerpunktmäßig geht es bei der Studie zwar um die speziellen Anforderungen an die Lesekompetenz im digitalen Kontext, grundgelegt wird die Leseerziehung jedoch immer noch in Form von analogem Lesen, dem Lesen von Büchern.
Zu deren Lektüre gilt es in der Schule zu motivieren und Angebote zu unterbreiten, die die Schülerinnen und Schüler zum Lesen ermutigen und neben Lese-kompetenzen auch die Freude am Lesen vermitteln.
So stellt die OECD in ihrer Studie fest „… 15 Jahre alte Schüler, die viele Bücher lesen, können nicht nur besser lesen, sie sind auch eher in der Lage, mit digitalen Quellen umzugehen und gezielt zu recherchieren.“

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Zum Welttag des Buches 2021: Wie wird mein Kind zur Leserin oder zum Leser?

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von Michaela Strobel

Lesen fängt in der Familie an

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“
– Helen Hayes – (Schauspielerin)

So wie das Laufen lernen ist auch das Lesen lernen und erst recht der Weg zum Buch ein langer Prozess, bei dem es viel Unterstützung, Geduld und immer wieder Motivation braucht. Ihr Kind beim Laufen lernen zu unterstützen ist für Eltern eine Selbstverständlichkeit. Beim Lesen lernen sollte das genauso sein. Gerade zum Welttag des Buches sind daher ein paar Hinweise zur Leseförderung von Bedeutung.

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Der Nationale Lesepakt – Leseförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

von Michaela Strobel

Unzureichende Lesekompetenz

6 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren können nicht ausreichend lesen.
In Deutschland.

Mehr als 3 Millionen Kinder und Jugendliche erfahren keine ausreichende Unterstützung beim Lesen und verfügen über keine ausreichende Lesekompetenz.
In Deutschland.

Zahlreiche Bildungsstudien belegen dies Jahr für Jahr. Das sind Zahlen, die einen in ihrer Dimension staunen lassen. In der breiten Öffentlichkeit gibt es dafür kaum ein Bewusstsein.
Dieses soll mit dem Nationalen Lesepakt geschaffen werden.

Gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Lesekompetenz ist funktional für alle schulischen Bereiche ebenso wie den Freizeitbereich.  Überhaupt ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in einer Demokratie ohne ausreichende Lesekompetenz nur schwer möglich. Allein daraus ergibt sich die Dringlichkeit der Thematik.

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Hans-Joachim Gelberg verstorben

Am 17. Mai 2020 starb der Verleger von Beltz & Gelberg im Alter von 89 Jahren.

Gelberg hat sich in seinem Schaffen dafür eingesetzt, Kinderbücher zu verlegen, die eine Brücke zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt bauen sollten.
Als Verlagsleiter konnte er so berühmte Autorinnen und Autoren wie Janosch, Christine Nöstlinger und Peter Härtling an sein Haus binden.
Wichtig war es ihm, dass Bücher für Kinder nicht nur niedlich und harmlos sein sollten: „Die Kinder sollten vor allem lernen, nein zu sagen. Das war eine Zeit des Umbruchs.“
Er hat sich darüber hinaus um die Leseföderung bei Kindern verdient gemacht und auch selbst mit Kindern Lyrik verfasst.
Im Deutschlandfunk Kultur sprach er vor 4 Jahren über sein Leben und seine Ideen. Der Beitrag ist hier nachzuhören.