Aktuelles, Allgemein, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Literatur im Unterricht

Bundesweiter Vorlesetag 2020

Diesmal coronabedingt anders, aber Ernst Klett Sprachen ist wieder dabei!

Am 20.11.2020 findet der Bundesweite Vorlesetag statt. Die Initiative der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung wird jedes Jahr vom Ernst Klett Sprachen Verlag unterstützt.
Viele pädagogische Inhalte und Aktivitäten wurden in diesem Jahr Corona-bedingt in den digitalen Raum verlagert. Der Klett Sprachen Verlag beteiligt sich, wie jedes Jahr, an diesem wichtigen Aktionstag um ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen zu setzen.
Die Vorlese-Aktionen wurden aufgezeichnet, die Vorlese-Clips stehen bis zum 23.11.20 auf der Webseite Vorlesetag bei Klett Sprachen zur Verfügung. Auf diese Weise können Lehrkräfte mit ihren Schulklassen den Vorlesetag ganz flexibel in den Unterricht integrieren und so am Aktionstag teilnehmen.
„Europa und die Welt“ lautet das diesjährige Motto für den bundesweiten Vorlesetag. Die Autorin Lena Raubaum liest aus Wien vor. Giacomo Mazziarol liest exklusiv seine rührende und autobiographische Geschichte aus Rom vor. Tamara Raidt befindet sich momentan in London und liest aus ihrer neuen Französischlektüre vor. Alle Beteiligten möchten ein Zeichen für das Lesen, für die Bildung, für Fremdsprachen, und nicht zuletzt für ein gutes Miteinander, setzen. 

Grundschule Ausflug mit Lama-Drama aus der Lesereihe Lesen mal 2

Französisch Alice au pays de Matthis aus der Lesereihe je lis et j’écoute.  

Italienisch Mio fratello rincorre i dinosauri  Hier geht’s zum Trailer zum Film

Englisch The Magic Mirror aus der Reihe Team Reader

DaF/ DaZ: Rico, Oskar und die Tieferschatten vor aus der Reihe Deutsch – leichter lesen

Auf der Webseite Vorlesetag bei Klett Sprachen finden Interessierte weitere Informationen zu den Titeln, zur Teilnahme, sowie weitere Informationen rund um das Thema Lesen im Unterricht.

Aktuelles, Englisch

Bücher rund um Kanada – nicht nur zur Buchmesse

Literatur für den Unterricht, die sich mit Kanada beschäftigt. Eine Nachlese zur Buchmesse.

Die letzte Frankfurter Buchmesse war bei Weitem nicht das, was man von einer Buchmesse erwartet. Sie konnte es nicht sein, denn fast alle Veranstaltungen fielen aus oder wurden in den virtuellen Raum verlegt. Keine Nähe zu Autorinnen und Autoren, kein Buchgeruch und kein Besuch bei den Lieblingsverlagen vor Ort. Und auch weniger Aufmerksamkeit für das Gastland, das 2020 Kanada hieß.
Das wollten wir so nicht stehen lassen, denn aus Kanada kommen zahlreiche interessante Schriftstellerinnen und Schriftsteller und viele davon sind auch für den Unterricht geeignet. Wir haben Ihnen da mal ein paar zusammengestellt.

Die namhafteste kanadische Autorin der letzten Jahre ist sicher Margaret Atwood. Ihr Buch “The Handmaid’s Tale” (Niveau B2-C1) hatte daran keinen geringen Anteil. Ein Klassiker seit Jahren, als Serie verfilmt und inzwischen auch mit einer “Fortsetzung” aus der Feder Atwoods ergänzt. “The Testaments” erschien im vergangenen Jahr und sorgte in der Literaturszene für große Aufmerksamkeit.

Ebenfalls Kanadier ist Cory Doctorow, der vor allem als Science-Fiction-Autor von sich reden gemacht hat. Die Dystopie “Little Brother” hat es bemerkenswerterweise bis in die Abiturprüfung geschafft. Lernniveau ist B2 und auch eine Lehrerhandreichung ist verfügbar.

Abiturempfehlung für die Themen “Canada” und “Growing up” ist “Fish House Secrets” von Kathy Stinson, ebenfalls Kanadierin. Eine emotionale Geschichte vom Erwachsenwerden, die aus zwei Perspektiven erzählt wird in der Reihe “Young Adult Literature: Klett English Editions“. Diese Lektüre kann ab Niveau B1 gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden.

Für die jüngeren Lernenden des Englischen bietet sich “Anne of Green Gables” der ebenfalls kanadischen Autorin Lucy Maud Montgomery an: Erzählt wird die Geschichte der elfjährigen Anne, die auf die Farm “Anne of Green Gables” verschlagen wird und sich mit den Geschwistern Marilla und Matthew konfrontiert sieht, die viel lieber einen Jungen bei sich aufgenommen hätten. Die Lektüre für das Lernniveau A1 finden Sie unter diesem Link.

Mary Lawson schafft es in “The Other Side of the Bridge” ein lebendiges Bild Kanadas in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts zu entwerfen. Sie schildert das Leben zweier Brüder, das durch das Auftauchen der schönen Laura aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Das Buch wurde 2006 mit dem Booker Prize ausgezeichnet und ist bei Ernst Klett Sprachen als Schullektüre für das Lernniveau C1 lieferbar.

Sylvia Olsen nimmt sich in “Yellow Line” für Niveau A2 der indigenen Ureinwohner und ihrer Nachfahren in Kanada an: Für den Protagonisten Vince ist es selbstverständlich, dass Weiße und “Indianer” ihr Leben getrennt voneinander führen, bis er sich in ein Mädchen der “anderen” Bevölkerungsgruppe verliebt.

Dirty Money” von Sue Leather, die zwar nicht Kanadierin ist, ihr Buch aber dort spielen lässt, ist ein Thriller, der die Umweltzerstörung in Kanada zum Thema hat. Wer davon erfährt und das auch noch öffentlich macht, spielt mit der Gefahr. So geht es auch dem Journalisten Joe…
Niveau dieser Lektüre mit Audiomaterial ist A1.

Kanada ist also ein Land der Literatur. Was klar zu beweisen war. Und das nicht erst durch die Frankfurter Buchmesse. Wenn Sie Lust bekommen haben, weiter zu stöbern, dann schauen Sie doch einfach mal hier nach. Es gibt immer etwas Interessantes zu entdecken!

Aktuelles, Literatur im Unterricht, Spanisch

Elia Barceló gewinnt wichtigen Preis für Jugendliteratur

Elia Barceló hat den diesjährigen mit 20.000 € dotierten nationalen Kinder- & Jugendbuchpreis Premio Nacional de Literatura Infantil y Juvenil gewonnen. Die Autorin und Literaturwissenschaftlerin erhielt den Preis für ihren historischen Roman “El efecto Frankenstein”, in dem unter anderen die Rolle der Frauen in den letzten beiden Jahrhunderten thematisiert wird.
Wir gratulieren Elia Barceló, deren Buch “Mil Euros por tu vida“, ebenso wie ihre Science-Fiction-Erzählung “Minnie” im Band “Ficción y realidad“, bei Ernst Klett Sprachen erschienen ist, sehr herzlich.
Barceló unterrichtet an der Universität Innsbruck Spanische Literatur, Landeskunde und Creative Writing und schreibt historische und phantastische Romane und Erzählungen. Ihre Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt.
Mehr zum Preis und zur Autorin gibt es unter diesem Link im Online-Auftritt der Zeitung EL PAIS. Der Artikel ist in Spanischer Sprache verfasst.

Aktuelles, Französisch, Mediathek

Juliette Gréco ist verstorben

Am 23. September 2020 verstarb Juliette Gréco im Alter von 93 Jahren. Sie gilt wie kaum eine Zweite als Personifikation des französischen Chansons.
Als “Muse der Existenzialisten” um Jean-Paul Sartre nutzte sie unter anderem zahlreiche literarische Texte für ihre Lieder. Die bekanntesten Autorinnen und Autoren, denen diese Ehre zuteil wurde, sind wohl Boris Vian, Jacques Prévert und Françoise Sagan.
Gréco zog sich in den letzten Jahren ihres Lebens aus Paris zurück, der Stadt, die sie geprägt hat und die sie auch nicht unmaßgeblich kulturell beeinflusst hat.
Zahlreiche Nachrufe ehren Juliette Gréco. So zum Beispiel auf SPIEGEL ONLINE und in Le Monde.

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