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Jungen lesen anders. – Und Mädchen?

(c) seb_ra (Getty Images)

Genderdiskussionen sind gerade omnipräsent und erhitzen mitunter die Gemüter. Auch im Bereich der Leseförderung ist dies seit Jahren ein vieldiskutiertes Thema.

Studien zeigen immer wieder eklatante Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen im Bereich Lesekompetenz und Lesemotivation. Jungen gelten dort ebenso wie bei zahlreichen Akteuren der inner- und außerschulischen Leseförderung als Problemgruppe.

Bedarf es also einer gendergerechten Leseförderung mit entsprechenden Angeboten für Jungen? Und nur für Jungen?

Deutsch, Literatur im Unterricht

Schülernahe Texte – Ein Hacker-Roman im Unterricht?

Von Barbara Sum

Der Inhalt? Sechs jugendliche Hacker lernen sich in der Welt eines Online-Spiels kennen. Als sie von Menschenrechtsverletzungen in der Republik Kongo erfahren, starten sie gefährliche Online-Angriffe gegen zwei große US-Konzerne, um dieses Unrecht publik zu machen. Sie sind erfolgreich, werden jedoch durch einen jungen FBI-Agenten enttarnt und gefangengenommen. Für ihren Anführer endet dies tödlich. Der FBI-Agent wechselt auf ihre Seite und kann die verbliebenen fünf Freunde in Sicherheit bringen.

Deutsch, Literatur im Unterricht

Aufwachsen mit Depressionen – ein ernstes Thema im Literaturunterricht humorvoll behandelt

von Tina Lamprecht-Lieb

Das Jugendbuch „Wenn man so will, waren es die Aliens“ von Andreas Thamm ist etwas Besonderes, weil es vordergründig die Geschichte eines normalen Jugendlichen erzählt, der durch das Verschwinden seines Vaters Verantwortung übernimmt. Dies geschieht aus der Ich-Perspektive, was für Schülerinnen und Schülern einen greifbaren und nachvollziehbaren Einblick in seine Gedanken ermöglicht und ihn so sympathisch macht. Der Protagonist schildert immer authentisch ein Leben mit den Depressionen des Vaters, ohne auf medizinische Details einzugehen, aber mit einer humorvollen Erkenntnis, die er aus der gegenwärtigen Situation erlangt.

Deutsch, Literatur im Unterricht

Mehrsprachigkeit und Mehrfachidentität im Deutschunterricht

Von Claudia Schulte

Unsere Bildungspläne fordern viel – inzwischen aber auch Dinge wie die Vermittlung der Fähigkeit zur Perspektivübernahme und Empathie durch Auseinandersetzung mit literarischen Texten. Schülerinnen und Schüler sollen ein Bewusstsein für die persönliche und gesellschaftliche Bedeutung von Sprache entwickeln. Auch Mehrsprachigkeit steht zunehmend im Fokus, da sie heute auch in Deutschland eine gesellschaftliche Realität abbildet.