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Wilfried N’Sondé im Interview

Der Autor Wilfried N’Sondé hat unlängst mit seinem Buch “Aigre-doux” den Prix des lycéens allemands 2021 gewonnen. In diesem Interview mit Heiner Wittmann spricht N’Sondé über seine Lebensstationen im Kongo, in Paris und Berlin, über sein literarisches Werk und die persönliche Bilanz seiner Integration.
Viel Spaß bei diesem sehr kurzweiligen Videobeitrag.

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Jean-Claude Mourlevat erhält den Astrid-Lindgren-Preis

Der französische Jugendbuchautor Jean-Claude Mourlevat, der auch bei Ernst Klett Sprachen in der Kurzgeschichtensammlung Champ de mines et autres récits vertreten ist, erhält den diesjährigen Astrid-Lindgren-Preis. Die Auszeichnung wird seit knapp 20 Jahren jährlich vergeben. Mit einem Preisgeld in Höhe von ca. 490 000 Euro gilt er als weltweit höchstdotierte Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur.

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Bande dessinée – Französisch-Unterricht einmal anders

Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Fallersleben kreieren eigene Comics in französischer Sprache

von Elke Kroos

In Frankreich genießt der Comic (Bande dessinée, kurz BD), der als „neunte Kunst“ (neuvième art) gilt und damit als nationales Kulturgut anerkannt ist, eine besondere Stellung. 2020 feierten unsere französischen Nachbarn das Jahr des Comics (Année de la BD) und in diesem Zusammenhang wurde unter der Leitung des französischen Ministeriums für Kultur ein kostenloses Programm veröffentlicht, das die individuelle BD-Erstellung ermöglicht. In diesem Zusammenhang fragte ich meine Französischschülerinnen und -schüler des 8. Jahrgangs, ob sie Lust hätten, neben dem regulären Lernstoff im Rahmen eines kleinen Projektes einen eigenen Comic zu erstellen.

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Arsène Lupin, der Gentlemangangster

In Zeiten, in denen Krimis noch keine Thriller waren und der klassische Whodunnit noch nicht von bluttriefenden Schockern abgelöst worden war, hatte (fast) jede Nation ihre eigenen smarten, cleveren und zuweilen auch exzentrischen Ermittler. Im Vereinigten Königreich war dies Sherlock Holmes, in Belgien Hercule Poirot und in Frankreich C. Auguste Dupin. Doch neben diesen Figuren, die Arthur Conan Doyle, Agatha Christie und Edgar Allan Poe in die literarische Welt eingeführt haben, gibt es auch einen zweiten, mindestens genauso interessanten Typus: Den des Gentlemangangsters.
Einer der ersten und sicher auch einer der berühmtesten seiner Art ist Arsène Lupin aus der Feder von Maurice Leblanc. Wer hätte gedacht, dass man einem Verbrecher so gerne bei der Arbeit zusieht, wie es hier der Fall ist. Man fiebert von der ersten bis zur letzten Sekunde mit, wenn Arsène alle Gesetzeshüter an der Nase herumführt und schlussendlich den Schatz in die Tasche steckt – genau so wie all jene, die ihm versuchen, das Handwerk zu legen.