Aktuelles, Allgemein, Deutsch, Mediathek

Erich Maria Remarque: zum 50. Todestag

Vor 50 Jahren, am 25. September 1970, starb mit Erich Maria Remarque einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Antikriegsroman „Im Westen Nichts Neues“ schildert die Kriegserlebnisse einer verlorenen Generation junger Männer und ihre Probleme, nach den Schrecken des Krieges in einer Zivilgesellschaft erneut Fuß zu fassen.
Remarque, der selbst Soldat im Ersten Weltkrieg war und verwundet wurde, begann seine schriftstellerische Karriere bereits 1917 mit 19 Jahren.
Am 31. Januar 1933, einen Tag nach Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, verließ Remarque, der schon zuvor von den Nazis bedrängt wurde, Deutschland und siedelte in die Schweiz über. Ab 1939 lebte Remarque in den USA. Hier war es ihm im Gegensatz zu anderen Exil-Schriftstellerinnen und -Schriftstellern einfacher, Fuß zu fassen, da seine Werke schon früh ins Englische übersetzt wurden. Remarque, dessen Werke der nationalsozialistischen Bücherverbrennung zum Opfer fielen, kehrte nach dem Krieg nicht mehr nach Deutschland zurück, sondern lebte im Wechsel in der Schweiz und den USA. Sein bekanntestes Nachkriegswerk ist “Der schwarze Obelisk”.
Neue, zum 50. Todestag des Autors erschienene Bücher und Hörbücher finden Sie unter diesem Link.

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Allgemein, Deutsch

Michael Ende: zum 25. Todestag

Am 28. August 1995 starb mit Michael Ende einer der bedeutendsten Jugendbuchautoren der jüngeren Vergangenheit.

Geboren am 12. November 1929 verfasste Ende über 40 Werke, vom Jugendbuch und Märchen bis hin zum Opernlibretto. Darunter waren moderne Klassiker wie sein erster großer Erfolg Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, das unvergessliche Momo oder sein bekanntestes Werk Die unendliche Geschichte, die in über 40 Sprachen übersetzt wurde.

Doch nicht nur für Kinder erschuf er eine phantastische Welt, auch seine weniger bekannten Werke für Erwachsene wie Der Spiegel im Spiegel wissen zu unterhalten.

Ende, der sich selbst nie als Kinder- und Jugendbuchautor sah, appelliert mit seinen Texten an das Kind im Menschen. Die vielschichtigen Ebenen seiner Erzählungen rufen dazu auf, sich mit neuen Augen den vertrauten Texten zuzuwenden.

Allgemein, Englisch, Literatur im Unterricht

Ein Buchfestival online? Das geht!

Seit 1983 findet das Edinburgh International Book Festival statt und auch dieses Jahr ist an Ausfall nicht zu denken. Große Messen und Menschenzusammenkünfte sind für’s Erste nicht möglich? Dann eben online! Damit entfällt dann auch die Anreise (so reizvoll Edinburgh auch sein mag) und jeder kann vom eigenen Sofa aus teilnehmen.

Noch bis 31. August lockt das Festival mit über 900 kostenlosen Veranstaltungen von bekannten und aufstrebenden Autorinnen und Autoren, (Quer-)Denkern und Künstlern, die alle nur ein Ziel haben: die Liebe zu Büchern, dem geschriebenen Wort und zum Lesen fördern und Menschen jederHerkunft und jeden Alters zu ermutigen, ihren eigenen Horizont zu erweitern. Diese Mission teilen wir aus ganzem Herzen: Lesen fürs Leben, eben!

Aktuelles, Allgemein

Mehrheit der Kinder liest regelmäßig

Das sind gute Nachrichten: Eine Studie des „Kinder Medien Monitor 2020“ hat festgestellt, dass 77% aller 4- bis 13-jährigen in ihrer Freizeit regelmäßig lesen. Zwar sind andere Medien wie Filme, Fernsehen und Serien mit 94% noch deutlich überrepräsentiert, aber das Lesen ist dennoch offensichtlich eine Tätigkeit, die viele Kinder auch heute noch in ihren Bann zieht. Mehr zur Studie unter diesem Link.

Aktuelles, Allgemein

Print oder digital: Lesen heute

Seit es elektronische Medien gibt, ist immer wieder die Frage diskutiert worden, ob eine elektronische Lektüre einer klasssischen unter- oder überlegen wäre. Nicht wenige haben sich auf einer der beiden Meinungsseiten verschanzt und vertreten mit Nachdruck die Print- oder die Digitalseite.
Aber ein klassischer Antagonismus ist wie so oft auch hier nicht wirklich erforderlich. Experten plädieren für eine duale Lesestrategie, heißt: in der richtigen Situation das richtige Medium. Interessant ist vor allem, dass die Fragestellung immer wieder auftaucht, obwohl doch im klassischen Buchgeschäft ein E-Book-Anteil von rund 5% nicht dazu angetan ist, das Ende des gedruckten Buches zu reklamieren. Und anders herum zu meinen, ein Text von Thomas Mann oder Shakespeare wäre auf einem E-Book-Reader weniger “wert” als auf Papier ist gleichermaßen absurd.
Wie so oft dürfte die Wahrheit in der Mitte liegen. Deutschlandfunk Kultur hat sich in der Serie “Zeitfragen” mit dem Thema “Buch oder Bildschirm?” beschäftigt. Ein interessanter Audio-Beitrag, der uns als Leserin oder Leser zu nicht mehr und nicht weniger anregen sollte als zum Lesen selbst. Viel Spaß beim Hören unter diesem Link!

Ergänzend dazu auch ein Beitrag des Deutschlandfunks zur immer wichtiger werdenden Rolle von Hörbüchern. Mehr unter diesem Link.