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Alles Gute zum 130. Geburtstag, Agatha Christie

Heute wäre die große Kriminalschriftstellerin Agatha Christie 130 Jahre alt geworden.

Die Auflage aller ihrer Bücher soll etwas um 2 Milliarden betragen. Damit ist Christie eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen aller Zeiten. Sie verfasste 66 Kriminalromane und fand daneben noch Zeit, ihrem zweiten Ehemann Max Mallowan, der Archäologe war, bei seinen Grabungen im Irak und in Syrien zu helfen.

“Lesen fürs Leben” feiert die Erfinderin von Miss Marple, Hercule Poirot und unzählbaren (doch nicht so ganz) perfekten Verbrechern standesgemäß mit der Titelmelodie der Miss Marple-Spielfilme.

Wer Bücher von Agatha Christie im Unterricht einsetzen will, wird hier fündig.

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Aktuelles, Allgemein

Mehrheit der Kinder liest regelmäßig

Das sind gute Nachrichten: Eine Studie des „Kinder Medien Monitor 2020“ hat festgestellt, dass 77% aller 4- bis 13-jährigen in ihrer Freizeit regelmäßig lesen. Zwar sind andere Medien wie Filme, Fernsehen und Serien mit 94% noch deutlich überrepräsentiert, aber das Lesen ist dennoch offensichtlich eine Tätigkeit, die viele Kinder auch heute noch in ihren Bann zieht. Mehr zur Studie unter diesem Link.

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Print oder digital: Lesen heute

Seit es elektronische Medien gibt, ist immer wieder die Frage diskutiert worden, ob eine elektronische Lektüre einer klasssischen unter- oder überlegen wäre. Nicht wenige haben sich auf einer der beiden Meinungsseiten verschanzt und vertreten mit Nachdruck die Print- oder die Digitalseite.
Aber ein klassischer Antagonismus ist wie so oft auch hier nicht wirklich erforderlich. Experten plädieren für eine duale Lesestrategie, heißt: in der richtigen Situation das richtige Medium. Interessant ist vor allem, dass die Fragestellung immer wieder auftaucht, obwohl doch im klassischen Buchgeschäft ein E-Book-Anteil von rund 5% nicht dazu angetan ist, das Ende des gedruckten Buches zu reklamieren. Und anders herum zu meinen, ein Text von Thomas Mann oder Shakespeare wäre auf einem E-Book-Reader weniger “wert” als auf Papier ist gleichermaßen absurd.
Wie so oft dürfte die Wahrheit in der Mitte liegen. Deutschlandfunk Kultur hat sich in der Serie “Zeitfragen” mit dem Thema “Buch oder Bildschirm?” beschäftigt. Ein interessanter Audio-Beitrag, der uns als Leserin oder Leser zu nicht mehr und nicht weniger anregen sollte als zum Lesen selbst. Viel Spaß beim Hören unter diesem Link!

Ergänzend dazu auch ein Beitrag des Deutschlandfunks zur immer wichtiger werdenden Rolle von Hörbüchern. Mehr unter diesem Link.

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Juan Marsé verstorben

Der spanische Schriftsteller starb im Alter von 89 Jahren in Barcelona

Juan Marsé galt als Schriftsteller der kleinen Leute. Er wurde immer wieder mit dem Literaturnobelpreis in Verbindung gebracht. Sein Tod löste in Spanien große Trauer aus. Als seine wichtigsten Werke gelten: Wenn man Dir sagt, ich sei gefallen … (1986) und Letzte Tage mit Teresa (1988), Die obskure Liebe der Montserrat Claramunt (1991), Liebesweisen in Lolitas Club (2007) und Der zweisprachige Liebhaber (1993), das auch bei Ernst Klett Sprachen im Original El amante bilingüe lieferbar war.

Einen Nachruf auf Marsé können Sie hier bei DIE ZEIT lesen.

Einen Radiobeitrag von Deutschlandfunk Kultur zu Marsé finden Sie unter diesem Link.

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