Aktuelles, Allgemein, Deutsch

Hans-Joachim Gelberg verstorben

Am 17. Mai 2020 starb der Verleger von Beltz & Gelberg im Alter von 89 Jahren.

Gelberg hat sich in seinem Schaffen dafür eingesetzt, Kinderbücher zu verlegen, die eine Brücke zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt bauen sollten.
Als Verlagsleiter konnte er so berühmte Autorinnen und Autoren wie Janosch, Christine Nöstlinger und Peter Härtling an sein Haus binden.
Wichtig war es ihm, dass Bücher für Kinder nicht nur niedlich und harmlos sein sollten: „Die Kinder sollten vor allem lernen, nein zu sagen. Das war eine Zeit des Umbruchs.”
Er hat sich darüber hinaus um die Leseföderung bei Kindern verdient gemacht und auch selbst mit Kindern Lyrik verfasst.
Im Deutschlandfunk Kultur sprach er vor 4 Jahren über sein Leben und seine Ideen. Der Beitrag ist hier nachzuhören.

Aktuelles, Allgemein, Literatur im Unterricht

Kirsten Boie: “Kinder müssen mehr lesen”

Die Kinderbuchautorin Kirsten Boie (“Der kleine Ritter Trenk” und zahlreiche andere Bücher) setzt sich schon lange für das Lesen, insbesondere bei Kindern ein.
Nun hat sie mit “Das Lesen und ich” selbst ein Buch über ihre Leidenschaft zu den Büchern verfasst. Sie schreibt darüber, warum Lesen schlauer macht und welche Bücher sie beeinflusst haben.
Und selbstverständlich verliert sie auch nicht ihr wichtigstes Anliegen aus dem Auge: Die Leseförderung bei Kindern.
Das und mehr finden Sie unter diesem Link. Viel Spaß beim Lesen!

Aktuelles, Englisch, Literatur im Unterricht

Cambridge at Home

Von 13. bis 15. Mai 2020 gibt es bei Cambridge University Press einiges zu entdecken.

In wenigen Tagen startet Cambridge University Press ein weltweites Online-Projekt, das Sie hier finden. Unter dem Motto “Cambridge at Home” gibt es vom 13. bis 15. Mai Informationen für Lehrerinnen und Lehrer im Sprachenunterricht.

Mit dabei sind so bekannte Namen wie Stephen Fry und Ian McEwan. Also am besten gleich vorbeischauen und schon jetzt im Kalender notieren.

Wir wünschen viel Spaß und gute Unterhaltung!

Aktuelles, Englisch, Literatur im Unterricht

“Ship Fever” – Eine Erzählung.

Die Story von Andrea Barrett beschreibt Ereignisse aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist doch unglaublich aktuell.

Zwischen 1845 und 1849 fand in Irland das statt, was später als The Great Famine, der Große Hunger, Eingang in die Geschichtsbücher fand. Missernten und die Kartoffelfäule führten dazu, dass mehr als 1,5 Millionen Menschen in Irland starben.

Weitere 1,3 Millionen verließen das Land alleine in Richtung der Vereinigten Staaten.

Die gerade bei Ernst Klett Sprachen erschienene Story von Andrea Barrett beschäftigt sich mit diesen Flüchtlingen und den so genannten Coffin Ships, heillos überladenen Schiffen, die die Emigranten in die USA bringen sollten. Vielfach brach auf den Schiffen Typhus aus – das Ship Fever. Die Flüchtenden wurden nach Kanada umgeleitet, wo viele von ihnen in Quarantäne gehalten wurden und am Fieber starben. Auf den Schiffen oder der Grosse Isle, der Großen Insel vor Quebec. Nur wenige überlebten Flucht und Typhus.

Dies ist der Plot, vor dessen Hintergrund die Geschichte von Susannah, ihrer Jugendliebe Lauchlin und der Geflüchteten Nora, die dieser vor dem Tod rettet, erzählt wird. Eine packende und sehr aktuelle Geschichte, die von Liebe in Zeiten von Seuchen, Hunger und Armut erzählt und vor dem Hintergrund der Corona-Krise sicher auch viele Schülerinnen und Schüler interessieren wird. Die Lektüre kann einen Anlass bieten, die Erlebnisse in Lockdown und Quarantäne aufzuarbeiten.

Einen Webcast zum Einsatz der Lektüre im Unterricht finden Sie bei YouTube.

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Andrea Barrett
Ship Fever
121 Seiten
ISBN 978-3-12-577637-1