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Zum Welttag des Buches 2021: Wie wird mein Kind zur Leserin oder zum Leser?

(c) GettyImages: Milan_Jovic

von Michaela Strobel

Lesen fängt in der Familie an

“Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.”
– Helen Hayes – (Schauspielerin)

So wie das Laufen lernen ist auch das Lesen lernen und erst recht der Weg zum Buch ein langer Prozess, bei dem es viel Unterstützung, Geduld und immer wieder Motivation braucht. Ihr Kind beim Laufen lernen zu unterstützen ist für Eltern eine Selbstverständlichkeit. Beim Lesen lernen sollte das genauso sein. Gerade zum Welttag des Buches sind daher ein paar Hinweise zur Leseförderung von Bedeutung.

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Der Nationale Lesepakt – Leseförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

von Michaela Strobel

Unzureichende Lesekompetenz

6 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren können nicht ausreichend lesen.
In Deutschland.

Mehr als 3 Millionen Kinder und Jugendliche erfahren keine ausreichende Unterstützung beim Lesen und verfügen über keine ausreichende Lesekompetenz.
In Deutschland.

Zahlreiche Bildungsstudien belegen dies Jahr für Jahr. Das sind Zahlen, die einen in ihrer Dimension staunen lassen. In der breiten Öffentlichkeit gibt es dafür kaum ein Bewusstsein.
Dieses soll mit dem Nationalen Lesepakt geschaffen werden.

Gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Lesekompetenz ist funktional für alle schulischen Bereiche ebenso wie den Freizeitbereich.  Überhaupt ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in einer Demokratie ohne ausreichende Lesekompetenz nur schwer möglich. Allein daraus ergibt sich die Dringlichkeit der Thematik.