Deutsch, Literatur im Unterricht

Lest. Dieses. Buch.

»Der Reisende« von Ulrich Alexander Boschwitz ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Zeitdokument, das uns einen tiefen Einblick gewährt in das Deutschland des Novembers 1938. Jetzt ist er als Lektüre für den Unterricht erschienen.

von uwe Kalkowski www.kaffeehaussitzer.de

Erzählt wird von der Flucht Otto Silbermanns, eines jüdischen Kaufmanns aus Berlin, der – wie so viele andere – die immer massiver werdenden antisemitischen Verordnungen des Nazi-Regimes als etwas Vorübergehendes angesehen hatte. Er fühlte sich als deutscher Weltkriegsveteran, Träger des Eisernen Kreuzes und gut vernetztes Mitglied der Berliner Gesellschaft nicht davon betroffen. Bis im November 1938 die Situation vollkommen eskalierte, staatlich gesteuerter Terror zur »Reichspogromnacht« führte und jüdische Mitbürger drangsaliert, umgebracht oder verschleppt wurden.

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Dieses Buch will für Bücher begeistern

(c) Jose Luis Pelaez (Getty Images)

„Lesen macht stark“von Maria Russo und Pamela Paul

von Michaela Strobel

„Wissen Sie noch, wie es war, sich als Kind in einer Geschichte zu verlieren?“

Mit dieser Frage beginnt das Vorwort zu „Lesen macht stark“.
Und jede und jeder, der diese Frage mit „ja“ beantworten kann oder sich genau dies für sein Kind wünscht, dem wird dieses Buch gefallen. In ihm begegnen einem die Helden der Kindheit.

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Wilfried N’Sondé im Interview

Der Autor Wilfried N’Sondé hat unlängst mit seinem Buch “Aigre-doux” den Prix des lycéens allemands 2021 gewonnen. In diesem Interview mit Heiner Wittmann spricht N’Sondé über seine Lebensstationen im Kongo, in Paris und Berlin, über sein literarisches Werk und die persönliche Bilanz seiner Integration.
Viel Spaß bei diesem sehr kurzweiligen Videobeitrag.

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Vermittlung von Lesekompetenz – Zwei Lesereihen von Ernst Klett Sprachen unterstützen dabei

(c) seb_ra (Getty Images)

von Michaela Strobel

Unzureichende Lesekompetenz

Die kürzlich erschienene PISA-Sonderauswertung – „Lesen im 21. Jahrhundert“ hat wieder einmal bestätigt, dass es um die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern in Deutschland noch lange nicht optimal bestellt ist. Schwerpunktmäßig geht es bei der Studie zwar um die speziellen Anforderungen an die Lesekompetenz im digitalen Kontext, grundgelegt wird die Leseerziehung jedoch immer noch in Form von analogem Lesen, dem Lesen von Büchern.
Zu deren Lektüre gilt es in der Schule zu motivieren und Angebote zu unterbreiten, die die Schülerinnen und Schüler zum Lesen ermutigen und neben Lese-kompetenzen auch die Freude am Lesen vermitteln.
So stellt die OECD in ihrer Studie fest „… 15 Jahre alte Schüler, die viele Bücher lesen, können nicht nur besser lesen, sie sind auch eher in der Lage, mit digitalen Quellen umzugehen und gezielt zu recherchieren.“